the one, who doesn’t move … staff members and creche children move together

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Begeistert von der Umsetzung mit den Trainees hat mich die Principal, die Leitern der Hausmütterschule gleich am nächsten Tag motiviert den Praxitest vor Ort zu wagen – viel Ausweichen gab es da am Nachmittag gegen 14.30 und 35° gar nicht – sie hat beherzt mein Material ausgepackt – und los gings….

Die Bilder sprechen für sich, zeigen auch das eine oder andere zögerlich überraschte Kind, was sich denn nun nach 1,5 Stunden Mittagschlaf so plötzlich draußen tut und vor allem es zu tun hat! Mitmachen ist Pflicht – da gibt es kein Entrinnen. Die ersten 2 Mädchen und 2 Jungs wagen sich mit mir durch den Parcour – zögerlich schauend, nachmachend und dann immer freudiger..

Total überrascht war ich jedoch, dass die Lehererinnen und das gesamte Küchenteam! nicht nur an den Stationen die Kinder mit eingeführt hat sondern sich plötzlich einreihte und mehrere Runden mit den Kindern mitgemacht hat – eine für hier völlig ungewöhnliche Vorgehenseweise.

Aber wie überall, dieses Team ist auch das, das immer nachfragt, das sich um einen Fortbildungstag mit mir bemüht, direkt kleine Anregungen in Veränderungen umsetzt (und ist es „nur“ zeitweise die große Gruppe zu teilen oder einem Kind mit besonderen Orginalitäten in seinem Verhalten eine neue Aufmerksamkeit zukommen zu lassen; auch die sloweater haben dort nun einen geschützten Platz an der Hauswand gefunden). Sie beobachten nicht nur mein pädagogisches Handeln – nein, ganz liebevoll auch meine, für Indien untypischen Essgewohnheiten – plötzlich wird eine Mandarine statt Kekse neben dem Tee aufgestellt oder Gemüse statt Reis auf mein Bananenblatt gehäuft…sich gegenseitig wahrnehmen, tolerieren, wertschätzen und kooperieren – eine gelingende Basis miteinander und voneinander zu lernen – auch mit kleinen Gesten.

blancierend in die erste Bewegungsstation
blancierend in die erste Bewegungsstation
auf einem Bein durch Station 2 - und immer die Herausforderung, dass das Hüpfbein in Indien das Linke und nicht wie oft bei uns das rechte ist - das fordert dann stets meine Koordination heraus
auf einem Bein durch Station 2 – und immer die Herausforderung, dass das Hüpfbein in Indien das Linke und nicht wie oft bei uns das rechte ist – das fordert dann stets meine Koordination heraus
nach dem Zählen von Treppenstufen in die Schlangenlinien - auf der Linie gehen, ein ganz ungeübtes Vorhaben
nach dem Zählen von Treppenstufen in die Schlangenlinien – auf der Linie gehen, ein ganz ungeübtes Vorhaben
im Kniegang und wie ein Riese gestreckt - die 5. Station
im Kniegang und wie ein Riese gestreckt – die 5. Station
über die Treppen rückwärtszählend beidbeinig hüpfend zurück zum Start
über die Treppen rückwärtszählend beidbeinig hüpfend zurück zum Start

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